…wenn man (keine) Zeit hat…

Ich versuche es ja zu vermeiden, aber manchmal habe ich einen Termin. Am liebsten sind mir solche Termine, die sich nur so legen lassen, dass ich meinen Sohn mitschleppen muss. Stress vorprogrammiert…

Als Terminjongleurin plane ich dann immer viel Zeit ein. Und je mehr Zeit ich einplane, desto besser funktioniert der Plan und desto eher sind wir da.

Kennt ihr das auch? Man ist spät dran und hat Termindruck und prompt sind alle Ampeln rot und alle Verkehrsteilnehmer scheinen sich gegen einen verschworen zu haben. Aber mit einem großen Zeitpuffer für genügend rote Ampeln und Stau kommt man ganz entspannt durch den Verkehr… Ich überlege dann immer, wie ich langsamer fahren könnte, um nicht viel zu früh da zu sein. Echt komisch.

Was genau passiert da? Ist es der Zeitdruck, der das Verkehrschaos heraufbeschwört? Ist es nur die Wahrnehmung, die sich ändert? Ist das ein messbares Phänomen?

Ich jedenfalls sitze viel zu früh beim Arzt, obwohl ich sehr spät von Arbeit los bin. Genug Zeit für diesen Post ;)

K

Warum eine teure Waschmaschine mehr Knöpfe hat…

Ich bin diese Woche beim Lesen des benutzerfreun.de-Newsletter von Jens Jacobsen auf einen Text gestoßen, über den ich mich sehr amüsiert habe. Es geht darum, warum Produkte einfach sein sollten und warum wir trotzdem die komplexen Produkte kaufen, die mehr können, als wir brauchen und die wir manchmal nicht mal wirklich bedienen können.

Ganz besonders gefällt mir diese Stelle: “Wenn wir die Wahl haben zwischen zwei sehr ähnlichen Produkten, dann kaufen wir das Produkt, das mehr Funktionen hat. Deshalb haben teurere Waschmaschinen mehr Knöpfe, Schalter und Anzeigen. Auch wenn sie eigentlich eine „intelligente Automatik“ haben, die uns die ganze Arbeit der richtigen Einstellung abnehmen könnte. Die Funktionen müssen sichtbar gemacht werden, sonst kaufen wir die teueren Produkte nicht.”

K

Ich bin ein Packesel…

Jeden Morgen das gleiche Spiel, ein, zwei Minuten zu spät aufstehen, noch ein, zwei Minuten zu lange frühstücken, Anzieh-Marathon und die Aussicht auf Scheibe kratzen. Und wir sind schon geringfügig spät dran. Was mich an meinem Leben als alleinerziehende Mama echt nervt, ist dieses ständige Gefühl, ein Packesel zu sein. Auf meiner Schulter mindestens drei Taschen (eine für die Kita, eine für die Arbeit und die Handtasche), nach dem Einkaufen noch mindestens eine wirklich schwere Tasche, alles auf meiner rechten Schulter. Links trage ich meinen Sohn (schlappe 11 oder 12 Kilo). Weiterlesen

In der Singlehölle…

… als alleinerziehende Mama komme ich manchmal in die Verlegenheit, mit meinem Kind etwas unternehmen zu müssen. Kein negatives Muss, nicht missverstehen! Kleine Jungs brauchen Auslauf und frische Luft und andere Kinder zum Spielen. Also kommen wir immer wieder in Situationen, wo wir in die von mir so genannte “Singlehölle” müssen.

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…neues Projekt online: chemnitz4kids…

Seit einiger Zeit treibt mich der Gedanke um, eine Seite ins Leben zu rufen, die viele Dinge zusammenstellt, die man in Chemnitz und Umgebung mit Kindern und als Familie unternehmen kann. Ich bin gespannt auf deine Kommentare und Ideen und Anregungen auf chemnitz4kids!

Außerdem lade ich dich ein, Teil meines neu gegründeten Netzwerks Alleinerziehend in Chemnitz und Umgebung zu werden. Ich habe dazu eine Facebook-Seite ins Leben gerufen und eine Kategorie auf chemnitz4kids eingerichtet. Werde Teil des Netzwerks — jetzt! Ich freue mich auf dich!

K