Ich versuche es ja zu vermeiden, aber manchmal habe ich einen Termin. Am liebsten sind mir solche Termine, die sich nur so legen lassen, dass ich meinen Sohn mitschleppen muss. Stress vorprogrammiert…
Als Terminjongleurin plane ich dann immer viel Zeit ein. Und je mehr Zeit ich einplane, desto besser funktioniert der Plan und desto eher sind wir da.
Kennt ihr das auch? Man ist spät dran und hat Termindruck und prompt sind alle Ampeln rot und alle Verkehrsteilnehmer scheinen sich gegen einen verschworen zu haben. Aber mit einem großen Zeitpuffer für genügend rote Ampeln und Stau kommt man ganz entspannt durch den Verkehr… Ich überlege dann immer, wie ich langsamer fahren könnte, um nicht viel zu früh da zu sein. Echt komisch.
Was genau passiert da? Ist es der Zeitdruck, der das Verkehrschaos heraufbeschwört? Ist es nur die Wahrnehmung, die sich ändert? Ist das ein messbares Phänomen?
Ich jedenfalls sitze viel zu früh beim Arzt, obwohl ich sehr spät von Arbeit los bin. Genug Zeit für diesen Post
K